Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?
Die Gesamtkosten hängen unter anderem von installierter Leistung, Dachform, Zugänglichkeit, Unterkonstruktion, Gerüst, Wechselrichter, Elektroarbeiten und Anschluss an das Hausnetz ab. Ein einfaches, gut zugängliches Dach ist in der Regel günstiger als ein komplexes Dach mit vielen Teilflächen.
Grösser ist nicht automatisch schlechter
Bei Photovoltaik sinken die Kosten pro installierter Leistung häufig, wenn die Anlage grösser wird. Gleichzeitig sollte die Planung zum Gebäude passen. Wer künftig eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto einsetzt, kann von einer grösseren Stromproduktion zusätzlich profitieren.
Eigenverbrauch macht die Anlage interessanter
Selbst produzierter Strom ist besonders wertvoll, wenn er direkt im eigenen Haushalt genutzt wird. Wärmepumpe, Warmwasser, Elektroauto und zeitlich gesteuerte Verbraucher können den Eigenverbrauch erhöhen. Seit 2026 bestehen in der Schweiz zudem neue Rahmenbedingungen rund um Mindestvergütung und lokale Stromnutzung.
Förderung in der Schweiz berücksichtigen
Photovoltaikanlagen können über die Einmalvergütung unterstützt werden. Pronovo unterscheidet unter anderem kleine Anlagen unter 100 kW und grosse Anlagen ab 100 kW. Die tatsächliche Förderung hängt von Leistung, Anlagetyp und Inbetriebnahme ab und sollte projektbezogen berechnet werden.
Offerten richtig vergleichen
Vergleiche nicht nur den Endpreis. Prüfe enthaltene Module, Wechselrichter, Gerüst, Elektroarbeiten, Monitoring, Garantien, erwartete Produktion und ob spätere Erweiterungen für Speicher oder Wallbox berücksichtigt sind.
Die Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung für Wohneigentum in der Schweiz. Kosten, Förderbedingungen und technische Anforderungen unterscheiden sich je nach Projekt, Kanton, Netzbetreiber und Gebäude. Für eine verbindliche Planung ist eine Fachprüfung erforderlich.